Solaranlage

Solaranlage mit Trina-Modulen: Vertex S und Vertex S+ im Überblick

Trina Vertex S und Vertex S+ laut Datenblatt: Formate, Leistung von 415 bis 525 Watt, Gewicht, Garantie und was das für Dach und Balkonkraftwerk bedeutet.

Von Voltgeber Redaktion Aktualisiert Zuletzt geprüft 9 Min. Lesezeit Gilt für DeutschlandÖsterreichSchweiz
Solaranlage mit Trina-Modulen: Vertex S und Vertex S+ im Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Vertex S+ im Format 1.762 × 1.134 mm gibt es laut Trina-Datenblättern und Produktseiten mit 425 bis 485 Watt, im Format 1.961 × 1.134 mm mit bis zu 525 Watt.
  • Der Vertex S+ 450 (TSM-450NEG9RC.27) wiegt laut Datenblatt 21,0 kg und erreicht 22,5 Prozent Modulwirkungsgrad.
  • Die aktuellen Vertex-S+-Module haben 25 Jahre Produkt- und 30 Jahre Leistungsgarantie, der ältere Vertex S (DE09R.08) 15 und 25 Jahre.
  • Die großen Vertex-S+-Typen liefern im Leistungspunkt rund 15 Ampere, der ältere Vertex S rund 10 Ampere.
  • Zwei Vertex S+ mit je 450 Watt ergeben 900 Watt Peak und bleiben am Balkonkraftwerk unter der Schuko-Grenze der Produktnorm von 960 Watt Peak.

Für eine Solaranlage mit Trina-Modulen kommen im Wohnbereich vor allem zwei Reihen in Frage: der ältere Vertex S (TSM-DE09R.08) mit 415 bis 435 Watt als Glas-Folie-Modul und der aktuelle Vertex S+ mit n-Typ-Zellen und Doppelglas, im Format 1.762 × 1.134 Millimeter mit 425 bis 485 Watt oder mit 1.961 Millimetern Länge und bis zu 525 Watt. Voltgeber testet keine Produkte; alle Werte stammen aus Datenblättern und Produktseiten von Trina Solar.

Wer Trina Solar ist

Trina Solar wurde nach eigenen Angaben 1997 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Changzhou, China; die internationale Zentrale sitzt in Shanghai. Das Unternehmen ist an der Shanghaier Technologiebörse STAR Market notiert und nennt auf seiner Website ein Regionalzentrum in der Schweiz sowie einen Produktionsstandort in Spanien. Neben Modulen ist Trina auch im Speichergeschäft tätig; dieser Guide behandelt nur die Module für Hausdächer.

Die Modulreihen heißen bei Trina Vertex. Für Wohnhäuser bewirbt der Hersteller die Vertex-S-Familie mit Modulen unter 2 Metern Länge, für Freiflächen und Gewerbe die größeren Vertex-N-Module, die Trina in Projektbeispielen mit 635 bis 725 Watt nennt. Wer eine Solaranlage mit Trina plant, landet deshalb fast immer bei Vertex S oder Vertex S+.

Die Modellreihen im Überblick

Die Typenbezeichnung beginnt mit der Leistungsklasse, etwa TSM-450NEG9RC.27 für 450 Watt; der Rest bezeichnet Reihe und Ausführung. Die folgende Tabelle fasst die Datenblätter der Wohnhaus-Module zusammen.

Typ Reihe Leistung laut Datenblatt Maße in mm Gewicht Zellen Aufbau Max. Wirkungsgrad Garantie Produkt / Leistung
TSM-DE09R.08 Vertex S 415 bis 435 W 1.762 × 1.134 × 30 21,8 kg 144 Glas-Folie, 3,2 mm Glas 21,8 % 15 / 25 Jahre
TSM-NEG9RC.27 Vertex S+ 425 bis 450 W 1.762 × 1.134 × 30 21,0 kg 144 Doppelglas 1,6 + 1,6 mm, bifazial 22,5 % 25 / 30 Jahre
TSM-NEG9R.28 Vertex S+ bis 470 W (Produktseite 2026) 1.762 × 1.134 × 30 nicht auf der Produktseite 144 Doppelglas 1,6 + 1,6 mm 23,5 % 25 / 30 Jahre
TSM-NEG18R.28 Vertex S+ 485 bis 510 W (Datenblatt 2024), 525 W (Produktseite 2026) 1.961 × 1.134 × 30 23,5 kg 108 Doppelglas 1,6 + 1,6 mm 22,9 % (2024), 23,6 % (2026) 25 / 30 Jahre
TSM-NEG9RP.28Z Vertex S+ G3 465 bis 485 W (vorläufig) 1.762 × 1.134 × 30 21,1 kg 150 Doppelglas 1,6 + 1,6 mm 24,3 % 25 / 30 Jahre

Bei einigen Typen weichen Datenblatt und aktuelle Produktseite voneinander ab, weil Trina die Leistungsklassen laufend nach oben verschiebt. Maßgeblich ist das Datenblatt zur genauen Typenbezeichnung auf dem Typenschild, etwa TSM-450NEG9RC.27. Das Datenblatt des Vertex S+ G3 trägt den Vermerk vorläufig.

Den älteren Vertex S (DE09R.08) führt Trina in seiner aktuellen deutschen Produktübersicht nicht mehr, dort stehen Vertex S+, Vertex S+ G3 und Vertex N (Stand November 2026). Im Handel tauchen Restbestände auf; ob er noch gefertigt wird, konnten wir nicht bestätigen.

Trina Vertex S+ 450: die Datenblattwerte

Der Vertex S+ mit 450 Watt ist das Modell, nach dem am häufigsten gesucht wird. Die Werte unten stammen aus dem Datenblatt der bifazialen Variante TSM-450NEG9RC.27. Händler führen auch die monofaziale Reihe NEG9R.28 in einer 450-Watt-Klasse; deren elektrische Werte weichen leicht ab, maßgeblich ist das jeweilige Datenblatt.

Wert TSM-450NEG9RC.27 (STC)
Nennleistung 450 Wp, Toleranz 0 bis +5 W
Spannung im Leistungspunkt (Vmpp) 44,6 V
Strom im Leistungspunkt (Impp) 10,09 A
Leerlaufspannung (Voc) 52,9 V
Kurzschlussstrom (Isc) 10,74 A
Modulwirkungsgrad 22,5 %
Leistung bei NOCT 344 W
Mit 10 Prozent Rückseitengewinn 495 W
Temperaturkoeffizient der Leistung −0,29 %/°C
Bifazialitätsfaktor 80 ± 5 %
Maximale Systemspannung, Absicherung 1.500 V DC, 25 A

Die bifaziale Variante nimmt auch Licht von hinten auf. Mehrertrag bringt das nur, wenn die Rückseite Licht bekommt, etwa bei Aufständerung über hellem Kies oder als Zaun. Auf einem Ziegeldach mit wenigen Zentimetern Abstand ist der Effekt klein, für die Grenzen eines Balkonkraftwerks zählt ohnehin die Nennleistung der Vorderseite.

Vertex S+ 500 und Vertex S im Vergleich

Wie sich Generationen und Formate unterscheiden, zeigt ein Blick auf je eine Leistungsklasse aus drei Datenblättern.

Wert (STC) Vertex S TSM-425DE09R.08 Vertex S+ TSM-500NEG18R.28 Vertex S+ G3 TSM-485NEG9RP.28Z
Nennleistung 425 Wp 500 Wp 485 Wp
Vmpp 41,5 V 33,3 V 32,3 V
Impp 10,24 A 15,03 A 15,04 A
Voc 49,9 V 40,1 V 37,9 V
Isc 10,74 A 15,86 A 16,08 A
Wirkungsgrad 21,3 % 22,5 % 24,3 %
Temperaturkoeffizient Pmax −0,34 %/K −0,29 %/°C −0,26 %/°C
Degradation 1. Jahr / danach 2 % / 0,55 % pro Jahr 1 % / 0,4 % pro Jahr 1 % / 0,35 % pro Jahr

Auffällig ist der Strom. Die neueren großen Typen arbeiten mit niedriger Spannung und hohem Strom, Trina beschreibt das beim G3 als Architektur für lange Strings. Für Stringwechselrichter auf dem Dach heißt das: mehr Module pro String, aber der Eingangsstrom je MPP-Tracker muss für rund 15 bis 16 Ampere ausgelegt sein. Bei Mikrowechselrichtern und Optimierern gilt dasselbe je Eingang.

Was der Generationswechsel in der Praxis bringt

Auf dem Papier wirken die Unterschiede zwischen den Generationen klein, im Betrieb summieren sie sich. Drei Werte aus den Datenblättern lassen sich direkt übersetzen.

Wärmeverhalten. Im Sommer erreichen Zellen auf dem Dach leicht 65 Grad, also 40 Grad mehr als unter Testbedingungen. Mit dem Temperaturkoeffizienten des alten Vertex S von −0,34 Prozent je Grad verliert das Modul dann rechnerisch 13,6 Prozent seiner Leistung, der Vertex S+ mit −0,29 Prozent 11,6 Prozent, der Vertex S+ G3 mit −0,26 Prozent 10,4 Prozent. An heißen Tagen liefert die neue Generation damit rund 3 Prozentpunkte mehr als der alte Vertex S.

Alterung. Nach 25 Jahren sichert Trina beim alten Vertex S 84,8 Prozent der Anfangsleistung zu, beim Vertex S+ rechnerisch 89,4 Prozent und beim G3 90,6 Prozent. Für eine Anlage mit 10 kWp sind das in Jahr 25 rund 460 bis 580 Watt mehr garantierte Leistung als beim Vorgänger.

Fläche. Der G3 bringt im Format 1.762 × 1.134 Millimeter bis zu 485 Watt, der alte Vertex S im selben Format 435 Watt. Auf einem Dach, auf das genau 20 Module passen, sind das 1 Kilowatt Peak mehr.

Ob sich der Aufpreis für die neueste Generation lohnt, hängt vom Preisunterschied im konkreten Angebot ab. Ein Vertex S aus Restbeständen kann günstiger sein; dann zählen vor allem die kürzere Produktgarantie von 15 Jahren und der höhere Leistungsverlust über die Jahre.

Bifazial oder monofazial. Die NEG9RC.27 ist bifazial und nimmt Licht auch über die Rückseite auf, für die NEG18R.28 weist das Datenblatt keine Rückseitenleistung aus. Auf einem Ziegeldach mit wenigen Zentimetern Abstand macht das kaum einen Unterschied. Bei Aufständerung über hellem Untergrund, als Zaun oder auf einem Carport kann die bifaziale Variante mehr liefern; Trina weist dafür Werte mit 5 und 10 Prozent Rückseitengewinn aus.

Auf dem Einfamilienhaus setzt Trina auf die Vertex-S+-Reihe; welche Variante passt, entscheiden Dachfläche, Statik und Wechselrichter.

Was die Datenblätter für die Planung bedeuten

Dachfläche. Ein Modul im Format 1.762 × 1.134 Millimeter belegt 2,0 Quadratmeter, eines mit 1.961 Millimetern Länge 2,22 Quadratmeter. Für 10 Kilowatt Peak brauchst du rund 21 bis 22 Module mit 470 Watt oder 20 Module mit 500 Watt. Wie eine solche Anlage samt Speicher geplant wird, steht im Guide zur PV-Anlage mit 10 kWp und Speicher.

Lasten. Die Vertex-S+-Datenblätter nennen Testlasten von 5.400 Pascal von vorn und 4.000 Pascal (NEG9RC.27, G3) beziehungsweise 2.400 Pascal (NEG18R.28) von hinten. Welche Lasten am Dach tatsächlich gelten, hängt von Klemmbereichen und Montagesystem ab; die Installationsanleitung von Trina legt das fest. Hinweise zur Unterkonstruktion gibt der Guide zum PV-Montagesystem.

Stecker. Trina nennt in den Datenblättern Steckverbinder vom Typ TS4, TS4 Plus und MC4 EVO2; welcher verbaut ist, hängt von Variante und Bestellung ab. Nach der Normauslegung der DKE müssen Stecker und Buchse einer Steckverbindung vom selben Hersteller stammen. Wer Trina-Module mit Kabeln oder Wechselrichtern anderer Stecksysteme verbindet, lässt passende Gegenstücke montieren, statt ähnlich aussehende Stecker zu mischen.

Format im Vergleich. Wie sich die 500-Watt-Klasse anderer Hersteller in Maßen, Gewicht und Preis einordnet, zeigt der Guide zum Solarmodul mit 500 Watt.

Garantie: Was Trina zusagt

Für alle Vertex-S+-Typen nennt Trina 25 Jahre Produktgarantie auf die Verarbeitung und 30 Jahre Leistungsgarantie. Beim Vertex S+ sichert Trina höchstens 1 Prozent Degradation im ersten Jahr und höchstens 0,4 Prozent pro Jahr danach zu; das Datenblatt zeigt nach 30 Jahren eine garantierte Restleistung von 87,4 Prozent. Beim Vertex S+ G3 sind es 0,35 Prozent pro Jahr und 88,85 Prozent nach 30 Jahren. Der ältere Vertex S hatte 15 Jahre Produktgarantie und 25 Jahre Leistungsgarantie mit 2 Prozent im ersten und 0,55 Prozent in den Folgejahren.

Die Datenblätter verweisen auf die Bedingungen der beschränkten Garantie, die Trina separat veröffentlicht. Im Garantiefall ist meist zuerst dein Installateur oder Händler der Ansprechpartner. Bewahre Rechnung, Seriennummern und Datenblatt-Version auf.

Trina-Module am Balkonkraftwerk

Rechtlich zählt beim Balkonkraftwerk nur die Summe: § 8 Absatz 5a EEG erlaubt bis zu 2.000 Watt Peak Modulleistung und 800 Voltampere Wechselrichterleistung. Für den Stecker kommt die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 ins Spiel, die einen Schuko-Stecker mit Zusatzschutz nur bis 960 Watt Peak vorsieht.

Kombination Modulleistung Schuko laut Norm Gewicht der Module
2 × Vertex S+ 450 (NEG9RC.27) 900 Wp ja 42 kg
2 × Vertex S+ 470 (NEG9R.28) 940 Wp ja Gewicht nicht auf der Produktseite
2 × Vertex S+ 500 (NEG18R.28) 1.000 Wp nein, Energiesteckdose vorgesehen 47 kg
4 × Vertex S+ 450 (NEG9RC.27) 1.800 Wp nein, Energiesteckdose vorgesehen 84 kg

Mit 21 bis 23,5 Kilogramm pro Stück sind Doppelglasmodule am Geländer schwer; die Halterung braucht eine Lastangabe des Herstellers. Wann eine Einspeisesteckdose nötig wird, steht im Guide zur Wieland-Steckdose, worauf du bei fertigen Sets achtest, im Guide zum Komplettset.

Vor dem Kauf prüfen

  1. Typenbezeichnung festhalten. Lass dir die vollständige Bezeichnung nennen, etwa TSM-450NEG9RC.27 statt nur Vertex S+ 450. Nur damit findest du das passende Datenblatt.

  2. Datenblatt-Version vergleichen. Lade das Datenblatt von der Trina-Website und vergleiche Leistung, Maße und Gewicht mit dem Angebot. Bei Abweichungen gilt das Herstellerdokument.

  3. Elektrik mit dem Wechselrichter abgleichen. Vergleiche Impp, Isc und Voc mit den Eingangsdaten. Gerade die großen Vertex-S+-Typen liefern mehr Strom als ältere Module.

  4. Steckverbinder klären. Frag, ob die Module mit TS4 oder MC4 EVO2 kommen und ob Kabel und Wechselrichter dazu passen.

  5. Garantieweg klären. Notiere, wer dein Ansprechpartner im Garantiefall ist, und bewahre Rechnung und Seriennummern auf.

Österreich und Schweiz

In Österreich gelten für Trina-Module dieselben Datenblattwerte. Seit 1. April 2025 fallen nach Angaben der Wirtschaftskammer wieder 20 Prozent Umsatzsteuer auf PV-Module an. Für Mini-PV-Anlagen am Balkon gilt eine Grenze von 800 Watt Engpassleistung je Netzbenutzer, eine eigene Obergrenze für die Modulleistung wie in Deutschland nennt E-Control nicht. Ob dein Netzbetreiber für größere Modulleistungen eigene Vorgaben macht, steht in seinem Meldeformular.

In der Schweiz fällt auf Module die normale Mehrwertsteuer von 8,1 Prozent an. Steckerfertige Anlagen dürfen nach der Mitteilung des Starkstrominspektorats ESTI je Bezügerleitung höchstens 600 Watt AC abgeben; zwei Vertex S+ mit 450 Watt brauchen dann einen Wechselrichter mit höchstens 600 Watt. Für Dachanlagen gibt es die Einmalvergütung des Bundes über Pronovo.

Nächste Schritte

Häufige Fragen

Welche Trina-Module eignen sich für eine Solaranlage auf dem Einfamilienhaus?

Trina bewirbt dafür die Vertex-S+-Reihe. Die Module im Format 1.762 × 1.134 Millimeter mit 425 bis 485 Watt passen auf die meisten Dächer, die längeren Module mit 1.961 Millimetern und bis zu 525 Watt bringen mehr Leistung je Modul. Welches Modell zu deinem Dach passt, hängt von Fläche, Statik und Wechselrichter ab; Voltgeber gibt keine Produktempfehlung.

Was ist der Unterschied zwischen Trina Vertex S und Vertex S+?

Der ältere Vertex S (TSM-DE09R.08) ist laut Datenblatt ein Glas-Folie-Modul mit 415 bis 435 Watt, 21,8 Kilogramm und 15 Jahren Produktgarantie. Der Vertex S+ nutzt n-Typ-Zellen in i-TOPCon-Technik, hat Doppelglas mit 2 × 1,6 Millimetern, mehr Leistung und 25 Jahre Produktgarantie.

Wie schwer ist ein Trina Vertex S+ 450?

Der TSM-450NEG9RC.27 wiegt laut Trina-Datenblatt 21,0 Kilogramm bei 1.762 × 1.134 × 30 Millimetern. Das ist für ein Doppelglasmodul vergleichsweise leicht, weil Trina 1,6 Millimeter dünne Scheiben verwendet.

Wie hoch ist die Garantie bei Trina-Modulen?

Für die Vertex-S+-Reihe nennt Trina 25 Jahre Produktgarantie und 30 Jahre Leistungsgarantie mit höchstens 1 Prozent Degradation im ersten Jahr und 0,4 Prozent pro Jahr danach; beim Vertex S+ G3 sind es 0,35 Prozent. Es handelt sich um eine beschränkte Herstellergarantie, deren Bedingungen Trina separat veröffentlicht.

Kann ich Trina-Module für ein Balkonkraftwerk verwenden?

Ja, rechtlich zählt nur die Summe: höchstens 2.000 Watt Peak Modulleistung und 800 Voltampere Wechselrichterleistung. Zwei Vertex S+ mit 450 Watt bleiben mit 900 Watt Peak unter der Schuko-Grenze der Produktnorm, zwei mit 500 Watt liegen darüber. Mit 21 bis 23,5 Kilogramm je Modul braucht die Halterung eine passende Lastangabe.

Hat Voltgeber Trina-Module getestet?

Nein. Voltgeber testet keine Produkte und misst nichts selbst. Alle Werte in diesem Guide stammen aus Datenblättern und Produktseiten von Trina Solar mit dem jeweils genannten Stand.

Wird der Trina Vertex S (DE09R.08) noch hergestellt?

In der aktuellen deutschen Produktübersicht von Trina taucht er nicht mehr auf, dort stehen nur noch Vertex-S+- und Vertex-N-Reihen (Stand November 2026). Im Handel sind Restbestände zu finden. Ob und wie lange Trina ihn noch fertigt, konnten wir nicht bestätigen.

Quellen

  1. Trina Solar: Datenblatt Vertex S+ TSM-NEG9RC.27 (DE, 2024 B) Trina Solar, abgerufen am 04.11.2026
  2. Trina Solar: Datenblatt Vertex S+ TSM-NEG18R.28 (DE, 2024 C) Trina Solar, abgerufen am 04.11.2026
  3. Trina Solar: Datenblatt Vertex S+ G3 TSM-NEG9RP.28Z (2026, vorläufig) Trina Solar, abgerufen am 04.11.2026
  4. Trina Solar: Datenblatt Vertex S TSM-DE09R.08 (DE, 2022) Trina Solar (Datenblatt, gehostet von aceflex), abgerufen am 04.11.2026
  5. Trina Solar: Vertex S+ Serie, Produktübersicht Trina Solar, abgerufen am 04.11.2026
  6. Trina Solar: Vertex S+ TSM-NEG9R.28, Produktseite Trina Solar, abgerufen am 04.11.2026
  7. Trina Solar: Vertex S+ TSM-NEG18R.28, Produktseite Trina Solar, abgerufen am 04.11.2026
  8. Trina Solar: Vertex S+ G3, Produktübersicht Trina Solar, abgerufen am 04.11.2026
  9. Trina Solar: Über uns Trina Solar, abgerufen am 04.11.2026
  10. Trina Solar: Markteinführung Vertex S+ NEG18R.28 (16.01.2024) Trina Solar, abgerufen am 04.11.2026
  11. EEG § 8 Abs. 5a: vereinfachter Netzanschluss für Steckersolargeräte Bundesministerium der Justiz, abgerufen am 04.11.2026
  12. DKE: Normauslegung zur DIN VDE V 0126-95 (17.12.2025) DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik, abgerufen am 04.11.2026
  13. WKO: Streichung der USt-Befreiung auf PV-Anlagen Wirtschaftskammer Österreich, abgerufen am 04.11.2026
  14. ESTI-Mitteilung 7/2014: Plug-&-Play-Photovoltaikanlagen Eidgenössisches Starkstrominspektorat ESTI, abgerufen am 04.11.2026

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